Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) zollt der lahmenden Wirtschaft in Europa Tribut und hat ihre Wachstumsprognosen für die Schweiz zurückgenommen. Auch die Binnenwirtschaft, die Konjunkturstütze der vergangenen Jahre, entwickle sich schwächer, hiess es in der Herbstprognose des Instituts.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte dieses Jahr und 2015 jeweils um 1,7 Prozent steigen, schätzen die KOF-Experten. Im Juni waren sie noch von 1,8 beziehungsweise 2,0 Prozent ausgegangen. 2016 rechnen die Ökonomen dann mit einer Wachstumsbeschleunigung auf 2,1 Prozent.

Arbeitslosigkeit dürfte sich kaum verändern

Die Arbeitslosenquote werde sich in den kommenden Monaten kaum verändern, hiess es weiter. Die Teuerung bleibe weiterhin tief.

Wegen der holprigen Erholung der globalen Wirtschaft hatten jüngst auch die Schweizer Regierung und die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihre Wachstumsprognose gesenkt.

(reuters/dbe/ama)

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