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Konjunkturbarometer: Baugewerbe stabilisiert sich

Baustelle in Zürich: Die Aussichten sind besser als in anderen Branchen. (Bild: Keystone)

Obwohl das Konjunkturbarometer der ETH Zürich gesunken ist, dürfte das Bruttoinlandprodukt weiter wachsen. Während sich die Baubrache stabilisiert, sieht es bei den Exporten in die EU weniger gut aus.

Veröffentlicht am 27.03.2013

Das Barometer der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (Kof) ist im März zum sechsten Mal in Folge gesunken - und zwar von revidiert 1,04 auf 0,99 Punkte. Immerhin deutet das gemäss Kof eine Stabilisierung an. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) dürfte demnach aber auch in den kommenden Monaten weiter wachsen.

Das Kof-Konjunkturbarometer soll die Entwicklung des BIP um ein bis zwei Quartale im Voraus anzeigen. Die Umfragen zeigen gemäss den Konjunkturexperten der ETH in den verschiedenen Branchen eine unterschiedliche Entwicklung an.

So stabilisiert sich das Baugewerbe. Der Inlandkonsum und die Umfrage zur EU als Exportmarkt zeigt leicht negative Tendenzen, die Schweizer Industrie hingegen entwickelt sich wieder positiv. Das Kreditgewerbe geht leicht zurück.

Der Rückgang des Konjunkturbarometers hatte im September 2012 eingesetzt, wie die Kof in Erinnerung ruft. Bereits im Februar hatte sich der Rückgang aber verlangsamt und im März fiel er noch geringer aus.

(tno/aho/sda)

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