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Zunahme
Konsumenten stützen die deutsche Wirtschaft

Einkaufscenter: Deutsche Konsumenten sind derzeit ausgabefreudig. Keystone

Im zweiten Quartal ist die deutsche Wirtschaft etwas weniger stark gewachsen als erwartet. Die Konjunktur profitierte stark von den ausgabefreudigen Konsumenten.

Veröffentlicht am 15.08.2017

Die deutsche Wirtschaft ist im Frühjahr nicht ganz so stark gewachsen wie erwartet. Höhere Investitionen und steigende Konsumausgaben liessen das Bruttoinlandprodukt (BIP) zwischen April und Juni um 0,6 Prozent zum Vorquartal zunehmen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit plus 0,7 Prozent gerechnet. Allerdings wurde das Plus beim BIP für das erste Quartal auf 0,7 Prozent nach oben revidiert.

Anders als zu Jahresbeginn erwies sich der Aussenhandel im Frühjahr als Bremse für das Wachstum: «Die preisbereinigten Importe nahmen im Vergleich zum Vorquartal erheblich stärker zu als die Exporte», erklärten die Statistiker.

Mehr Investitionen

Impulse kamen hingegen aus dem Inland. Sowohl die privaten Haushalte als auch der Staat erhöhten ihre Konsumausgaben deutlich. Auch die Investitionen legten zu: In Ausrüstungen, Bauten sowie sonstige Anlagen Bauten wurde jeweils mehr investiert als im ersten Quartal 2017. Detaillierte Daten werden die Wiesbadener Statistiker am 25. August vorlegen.

(reuters/mbü/jfr)

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