Der UBS-Konsumindikator ist im Juni 2013 weitgehend stabil geblieben. Der Index sank im Berichtsmonat um 0,01 auf 1,44 Punkte, damit tendierte er den zweiten Monat in Folge seitwärts. Der Vormonatswert wurde um 0,01 auf 1,45 Punkte nach unten revidiert.

Wie die Grossbank UBS am Mittwoch mitteilte, wurde bei den Immatrikulationen von Neuwagen im Juni ein starker Rückgang von -27,6 Prozent festgestellt. Dieser sei hauptsächlich Sondereffekten aus dem Vorjahreszeitraum geschuldet, hätten doch vergangenen Sommer aufgrund der Einführung der CO2-Sanktionen viele die Registrierung vorgezogen. Mit dem Juni gehe ein schwaches Halbjahr für die Immatrikulation von Neuwagen mit einem satten Minus von 11,8 Prozent zu Ende.

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Bessere Konsumlaune beim Inlandtourismus

Der Geschäftsgang im Detailhandel, der von der Konjunkturforschungsstelle KOF erhoben werde und als einer von fünf Subindikatoren in den UBS-Konsumindikator einfliesse, habe den Anstieg des vergangen Monats bestätigt, so die UBS weiter. Der Teilindikator verharre aber weiterhin auf einem tiefen Niveau. Eine etwas bessere Konsumlaune zeige sich beim Inlandtourismus. Die Hotellogiernächte von Inländern in der Schweiz seien in den ersten fünf Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,3% auf 6,3 Millionen angestiegen.

Der UBS-Konsumindikator zeigt mit einem Vorlauf von rund drei Monaten auf die offiziellen Zahlen die Entwicklung des Privatkonsums in der Schweiz an. Dieser ist mit einem Anteil von rund 60 Prozent die mit Abstand wichtigste Komponente des Schweizer Bruttoinlandprodukts.

Berechnet wird er aus fünf konsumnahen Grössen: Immatrikulationen von neuen Personenwagen, Geschäftslage im Detailhandel, Anzahl Hotelübernachtungen von Inländern in der Schweiz, Konsumentenstimmungsindex sowie Kreditkartenumsätze, die über UBS an inländischen Verkaufspunkten abgewickelt werden. Mit Ausnahme der Konsumentenstimmung sind diese Daten auf monatlicher Basis verfügbar.

(rcv/aho/awp)