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Rendite
Lage der Pensionkassen verschlechtert sich

Vor Jahren wurde gegen den geplanten Rentenklau bei der AHV und den Pensionskassen demonstriert. (Bild: Keystone)

Die schwankenden Entwicklungen an den Börsen kommen den Pensionskassen nicht gut. Im zweiten Quartal hat sich die Deckung etwas verschlechtert.

Veröffentlicht am 16.07.2013

Das Auf und Ab der Finanzmärkte lässt die Vermögen der Pensionskassen permanent schwanken. Im zweiten Quartal zeigte die Kurve nach unten, Die Deckung der Vorsorgeverpflichtungen hat sich damit etwas verschlechtert, wie die Fondsgesellschaft Swisscanto festgestellt hat.

Die Kurse von Aktien und Obligationen purzelten kurz vor dem Ende des Quartals im Juni. Bei den von Swisscanto erfassten privatrechtlichen Pensionskassen sank der geschätzte vermögensgewichtete Deckungsgrad im Verhältnis zum Vorquartal leicht um 1,7 Prozentpunkte auf 111,3 Prozent.

Bei den öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung fiel der Deckungsgrad ebenfalls um um 1,7 Prozentpunkte auf 101,4 Prozent, wie die das den Kantonalbanken gehörende Finanzinstitut am Dienstag mitteilte.

Diese Kassen müssen, wie privatrechtliche Kassen, eine Schwankungsreserve aufbauen und streben nach einem Deckungsgrad über 100 Prozent. Die volle Ausfinanzierung dieser Kassen war im zweiten Quartal mit Schnitt gewährleistet.

Allerdings befanden sich laut Swisscanto-Schätzung bei den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitaliserung 44 Prozent in Unterdeckung. Bei den privatrechtlichen Kassen waren die Verpflichtungen nur bei 6 Prozent nicht gedeckt.

Bei den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Staatsgarantie, wo eine Teilkapitalisierung von 80 Prozent zugelassen ist, sank der vermögensgwichtete Deckungsgrad um einen Prozentpunkt auf 75,2 Prozent. Vermögensgewichtet erzielten alle untersuchten Pensionskassen im ersten Halbjahr eine Rendite von 3,2 Prozent.

(tke/sda)

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