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Leichter Rückgang bei den Mieten im April

Immobilie in Zürich: Die Limmatstadt gilt als Miethölle. Keystone

In der Miethölle Zürich wird es kühler: Im Vergleich zum Vormonat sinken die Angebotsmieten. In Bern und im Tessin dagegen steigt das Thermometer.

Veröffentlicht am 09.05.2016

Die Mietpreise, die derzeit angeboten werden, sind im April in der Schweiz um 0,2 Prozent gesunken. Das geht aus dem Mietpreisindex des Internetportals Homegate hervor, der monatlich veröffentlicht wird und als ein Barometer für die Lage auf dem Immobilienmarkt gilt. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat legten die April-Mieten in der Schweiz laut einer Publikation des Immobilienportals um 0,53 Prozent zu.

In den einzelnen Regionen sind die Entwicklungen dabei ganz unterschiedlich. Während es im Kanton Zürich bei den angebotenen Mietpreisen im Vergleich zum März um 0,5 Prozent nach unten geht, bleiben die Mieten etwa in den Kantonen Aargau und Thurgau weitgehend unverändert auf dem Indexstand des Vormonats.

Plus in Bern und im Tessin

Die geforderten Mietpreise sanken im April – analog zu jenen in Zürich – in den Kantonen Luzern um 0,3 Prozent, in Basel-Stadt und Basel-Landschaft um 0,3 Prozent sowie in St. Gallen um 0,7 Prozent.

Lediglich in den Kantonen Bern und Tessin stiegen dagegen die Angebotsmieten im April um 0,3 Prozent beziehungsweise um 0,8 Prozent. In Bern waren bereits im März höhere Mietpreise zu beobachten gewesen.

(sda/ise/chb)

 

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