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Liechtenstein sichert Banken den EU-Marktzugang

Liechtenstein: Das «Ländle» ist im EWR. Keystone

Erfolg für den Finanzsektor im «Ländle»: Die liechtensteinischen Banken erhalten gleich lange Spiesse wie ihre Konkurrenten in der EU. Dafür hat die Regierung fast vier Jahre gearbeitet.

Veröffentlicht am 30.09.2016

Die Liechtensteiner Banken erhalten ab Oktober den gleichberechtigten Zugang zum EU-Binnenmarkt. Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler sprach am Freitag in Vaduz von einem «Meilenstein für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Finanzplatzes».

Damit sei nun auch der EU-Pass für die liechtensteinischen alternativen Investmentfonds gewährleistet, sagte Hasler weiter. Konkret umfasst das erste EWR-Übernahmepaket bei den Finanzdienstleistungen 31 EU-Rechtsakte. Die EWR/Efta-Staaten Liechtenstein, Norwegen und Island sind zudem eingebunden in das europäische System der Finanzaufsicht.

Schwierige Verhandlungen

Die Arbeiten zur Übernahme der EU-Rechtsakte dauerten laut Hasler fast vier Jahre. Die schwierigen Verhandlungen mit den EWR/Efta-Partnern und mit der EU-Kommission seien mit grossem Engagement geführt worden. Die betroffenen Interessenverbände im Fürstentum seien laufend informiert und miteinbezogen worden, erklärte Hasler.

(awp/mbü)

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