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Luzern hat die beste Velo-Infrastruktur

Luzern: Veloverbindungen sind sicherer, Lücken im Velonetz geschlossen worden. Keystone

Sichere, ausgebaute Velo-Wege oder Pumpstationen sind nicht in allen Schweizer Städten vorhanden. Doch es wird aufgerüstet: Allen voran ist Luzern.

Veröffentlicht am 20.05.2016

Die Stadt Luzern erhält für ihre Kampagne «Spurwechsel» den Prix Velo Infrastruktur 2016. Die mehrjährige Kampagne besticht gemäss des Verbands Pro Velo Schweiz durch gute Grundlagenarbeit und strahlt Lebensfreude aus.

In Luzern seien Lücken im Velonetz geschlossen, bestehende Veloverbindungen sicherer gemacht und eine neue Velostation eröffnet worden, teilte die Organisation Pro Velo Schweiz bei der Vergabe des Preises am Freitag in Solothurn mit.

Tessiner Veloverbindung auf Ex-Bahntrasse

Zudem setze die Stadt auf Dienstleistungen wie die Installation öffentlicher Velopumpen oder auf den Ausbau der Leihveloflotte. Eine Fachjury vergibt alle vier Jahre den mit 10'000 Franken dotierten Preis.

Anerkennungspreise gehen an den Kanton Tessin, Bern und Bulle FR. Der Kanton Tessin wird für die 40 Kilometer lange Veloverbindung ins Maggiatal ausgezeichnet. Die Strecke wurde weitgehend auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse angelegt.

Bern plant weitere Velohauptrouten

Die Stadt Bern wird mit dem Preis für die erste von noch mehreren geplanten Velohauptrouten gelobt. Die erste Route führt vom Bahnhof bis Wankdorf.

Für den Prix Velo Infrastruktur gingen 39 Bewerbungen ein. Das Bundesamt für Strassen (Astra) und velosuisse unterstützen die Auszeichnung.

(sda/cfr)

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