Nach dem stärksten Einbruch in der Geschichte des PC-Geschäfts wird der Markt auch in diesem Jahr deutlich schrumpfen. Die Marktforscher von IDC rechnen mit einem Minus von 6,1 Prozent. Die Talfahrt werde sich danach abbremsen, aber mindestens bis ins Jahr 2018 weitergehen, prognostizierte IDC am Dienstag. Der Grund: Verbraucher und Unternehmen greifen immer häufiger zu Smartphones und Tablets.

Damit fehlen den betroffenen Herstellern erhebliche Stückzahlen: 2012 wurden noch knapp 350 Millionen PCs verkauft. In diesem Jahr werden es nach IDC-Prognose nur noch rund 296 Millionen Geräte sein. Im kommenden Jahr werde sich der Rückgang auf 0,8 Prozent verlangsamen, schätzen die Marktforscher. Allerdings dachten sie zuvor auch schon, die Talsohle könnte schon 2014 durchschritten werden. Grund für die schwächere Entwicklung sei das schwächer als erwartet laufende Geschäft in Entwicklungsländern.

(awp/moh)