Die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz ist im April aus saisonalen Gründen gesunken: Mit 141'131 Personen waren 3977 weniger arbeitslos gemeldet als im März. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent. Die Kurzarbeit ist aber nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses stark gestiegen.

Insgesamt waren gemäss neuesten Angaben vom Februar 3593 Personen und 400 Betriebe von Kurzarbeit betroffen, wie aus den am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) hervorgeht. Das sind 1380 Personen und 134 Betriebe mehr als noch im Januar. Das entspricht einem Anstieg um mehr als die Hälfte bei der abgerechneten Kurzarbeit.

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Mehr Jugendliche ohne Arbeit

Etwas erhöht hat sich auch die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im April: Sie stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr stieg zudem die Zahl der Arbeitslosen im April um 4044 Personen oder 2,9 Prozent. Bereits im März hatte sich diese Zahl erhöht, allerdings mit 1,6 Prozent etwas schwächer.

Die Zahl der Jugendarbeitslosen nahm im Vorjahresvergleich um 4,5 Prozent auf 17'482 Personen zu.

(sda/ise)