Die Arbeitgeber in der Schweiz rechnen in den kommenden Monaten insgesamt nicht mit Veränderungen ihrer Personalbestände. Doch geografisch gibt es grosse Unterschiede. Während Unternehmen in der Region Zürich Stellen aufbauen wollen, rechnen Genfer Personalverantwortliche mit Rückgängen.

Diese könnte mit der Ungewissheit im Zusammenhang mit der dritten Unternehmenssteuerreform zu tun haben, begründen Experten die Ergebnisse des Arbeitsmartkbarometers für das 3. Quartal vom Dienstag.

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Keine Veränderungen

Nur 5 Prozent der 750 befragten Arbeitgeber rechnen mit einem Anstieg der Personalbestände, 6 Prozent gehen von einem Rückgang aus, 87 sehen keine Veränderungen und zwei Prozent konnten sich keine Meinung bilden.

Saisonbereinigt liegt die Nettoarbeitsmarktprognose damit bei 0 Prozent. Das ist ein Rückgang von einem Prozentpunkt gegenüber dem Vorquartal respektive von zwei Prozentpunkten im Jahresvergleich.

Negative Einschätzungen aus Handel

Nach Branchen betrachtet sind die Banken, Versicherungen und Immobilienfimen am zuversichtlichsten. Demgegenüber kommen die negativsten Einschätzungen aus dem Handel. Insgesamt rechnen fünf von zehn befragten Wirtschaftssektoren mit einem Anstieg ihres Personalbestands.

(sda/cfr/me)