Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist im Januar nur leicht angestiegen und die Quote verharrte wie im Dezember 2013 bei 3,5 Prozent. Verbessert hat sich vor allem die Lage der jugendlichen Arbeitslosen. Weiterhin gibt es grosse Unterschiede zwischen den Regionen. Im Vergleich zum Dezember waren im Januar 2014 rund 3800 Personen mehr bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte.

Deutlich verbessert hat sich die Lage für die stellensuchenden Jugendlichen. Vor einem Jahr betrug die Zahl der 15- bis 24-Jährigen ohne Arbeit noch 21'207, im Januar 2014 waren es noch 20'533. Die Arbeitslosenquote sank damit bei dieser Altersgruppe innert Jahresfrist von 3,8 auf 3,6 Prozent.

Tessin bei 5,2 Prozent

In der Westschweiz und im Tessin liegt die Arbeitslosenquote mit 5,2 Prozent weiterhin deutlich über derjenigen in der Deutschschweiz (2,9 Prozent). Insgesamt wurden im Januar 208'777 Stellensuchende registriert, oder knapp 3000 mehr als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg diese Zahl damit um gut 7000 Personen (+3,5 Prozent).

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Gemäss vorläufigen Angaben der Arbeitslosenversicherungskassen belief sich die Zahl der Personen, die ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung im November ausgeschöpft hatten, auf 2822 Personen.

(sda/me/sim)