Angela Merkel und Christine Lagarde sind in Berlin zusammengetroffen, um sich über die Situation in der Eurozone zu beraten. Auch die Zukunft Griechenlands war Gesprächsthema. Details zum Inhalt der Gespräche nannte der Sprecher der deutschen Bundeskanzlerin nicht. Lagarde war am Dienstagmittag bereits mit Finanzminister Wolfgang Schäuble zusammengetroffen.

Bei dem Gespräch mit der Kanzlerin dürfte es zum einen um die Frage gegangen sein, unter welchen Bedingungen der Internationale Währungsfonds (IWF) der Auszahlung der nächsten Finanztranche an das hochverschuldete Griechenland zustimmen kann.

Zum anderen haben die Europäer dem IWF bisher rund 175 Milliarden Euro zusätzliches Kapital zugesagt, damit der Währungsfonds seinerseits angeschlagenen Euro-Staaten im Notfall neue Kreditlinien zur Refinanzierung zur Verfügung stellen kann.

Offenbar ging es in dem Gespräch Merkels mit der früheren französischen Finanzministerin aber auch um die Frage, wie die Wettbewerbsfähigkeit der Euro-Staaten gestärkt werden kann. «Die Bundeskanzlerin und die IWF-Chefin bekannten sich beide erneut zu dem Ziel, Wachstum und Beschäftigung in Europa nachhaltig zu stärken», sagte Merkels Sprecher.

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Bereits am Montag hatten Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy betont, dass mehr Wachstum in den Euro-Staaten Priorität haben müsse.

(chb/laf/sda)