Mehrere Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt sind im vergangenen Jahr fehlerhaft ausgegeben worden. Nach Angaben des Präsidenten des Europäischen Rechnungshofes, Vitor Caldeira, wurden Stichproben zufolge schätzungsweise 4,8 Prozent des EU-Haushalts nicht gemäss den Rechtsvorschriften verwendet.

Bei Gesamtausgaben von 138,6 Milliarden Euro wären das 2012 etwa 6,6 Milliarden Euro gewesen.

Caldeira sagte vor dem Europaparlament in Brüssel, die Fehlerquote sei gegenüber dem Vorjahr (3,9 Prozent) erneut gestiegen. Fehlerhafte Ausgaben seien aber nicht mit Betrug oder Verschwendung gleichzusetzen.

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(sda/chb)