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Neuer Schlag für Eurozone: Moody's stuft Slowenien ab

Drachenbrücke in Ljubljana: Slowenien ist sehr exportabhängig. (Bild: Keystone)

Slowenien wurde von der Finanzkrise besonders hart getroffen - das gibt offenbar der Ratingagentur Moody's zu denken. Sie stuft das Land in Richtung Ramsch-Status ab.

Veröffentlicht am 03.08.2012

Neuer Schlag für die Eurozone aus den USA: Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit von Slowenien um drei Stufen gesenkt. Die Bewertung sei von «A2» auf «Baa2» verringert worden, teilte die Agentur mit.

Damit wird das Euro-Land nur noch zwei Stufen über dem sogenannten Ramschstatus eingestuft. Moody's begründete die schlechtere Bewertung mit Sorgen über das schwächelnde Bankensystem sowie eine gestiegene Anfälligkeit für externe Schocks.

Seit September haben alle grossen Ratingagenturen die Bonität des Euro-Landes mehrfach wegen schleppender Reformen, dem steigenden Haushaltsdefizit und Risiken im Bankensektor herabgestuft. Das Nachbarland Österreichs gehört seit 2007 zur Währungsgemeinschaft. Wegen der Exportabhängigkeit seiner Wirtschaft wurde Slowenien von der Finanzkrise besonders hart getroffen.

(laf/vst/sda)

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