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Währung
«Niemand verwendet eine Achterbahn-Währung»

Bitcoin: Heisse Luft oder ernst zunehmende Währung? (Bild: Keystone)

Bitcoin wird auf dem Markt langfristig keine Chance haben. Davon ist jedenfalls der Commerzbank-Volkswirt Jörg Krämer überzeugt.

Veröffentlicht am 23.11.2013

Die Digitalwährung Bitcoin hat nach Ansicht des Commerzbank-Chefvolkswirts Jörg Krämer auf Dauer keine Chance. Wegen der starken Kursausschläge trage die Bitcoin-Währung die Zerstörung schon in sich, sagte Krämer dem Magazin «Wirtschaftswoche». Und weiter: «Niemand verwendet eine Währung, die dauernd Achterbahn fährt.»

Als wesentlichen Treiber für Kurssprünge sieht der Ökonom Spekulation. «Spekulanten setzen darauf, dass in Zukunft mehr Menschen Bitcoins zum Zahlen benutzen», sagte Krämer. «Die steigende Nachfrage trifft aber auf ein fixiertes Angebot an Bitcoins, so dass der Wechselkurs des Bitcoin gegenüber dem Euro in die Höhe schiesst.» Weil kein Geschäft bereit sei, dauernd die Bitcoin-Preise zu ändern, werde die Eignung als Transaktionswährung zerstört.

Ebay gab Bitcoin einen Schub

Bitcoins können im Internet mit etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gekauft werden. Sie kommen vor allem bei Zahlungen im Internet zum Einsatz. Die Idee hinter der virtuellen Währung ist ein Geldsystem, das ohne zentrale Kontrollinstanz auskommt, also unabhängig ist von Regierungen, Zentralbanken und Geschäftsbanken.

Überlegungen der Online-Handelsplattform Ebay , Bitcoins eines Tages als Zahlungsmittel bei Transaktionen zu akzeptieren, hatten dem Kurs zuletzt einen neuen Schub gegeben.

(awp/muv)

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