Die US-Notenbank hat sich auf ihrer Sitzung im Juli einen weiteren Schritt in Richtung der ersten Zinsanhebung seit fast zehn Jahren bewegt. Fed-Vertreter verwiesen auf Verbesserungen am US-Arbeitsmarkt hin.

Sie erwähnten auf ihrem Treffen allerdings auch Sorgen über die nach wie vor vor niedrige Inflation, wie aus den am Mittwochabend veröffentlichten Protokollen der Juli-Sitzung der Notenbanker hervorging.

Ein Vertreter wollte Erhöhung im Juli

Ein Fed-Vertreter war bereit, für einen Zinsschritt auf der Sitzung zu stimmen. Eine weitere Gruppe von Teilnehmern sah die Bedingungen für eine Anhebung entweder bereits gegeben oder voraussichtlich in Kürze erreicht.

Bislang erwarteten viele Investoren aufgrund überwiegend positiver US-Konjunkturdaten eine Zinsanhebung im September. Die jüngsten Turbulenzen in China hatten zwischenzeitlich allerdings einige Fragezeichen über den Zeitpunkt aufgeworfen.

16. und 17. September werden spannend

Die chinesische Regierung hatte die Landeswährung Yuan abgewertet, was weltweit Schockwellen durch die Märkte sandte. Fed-Chefin Janet Yellen wird dies bei der nächsten Zinssitzung am 16. und 17. September berücksichtigen müssen.

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(sda/gku)