Die Arbeitslosigkeit in den Industrieländern verharrt nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) noch bis mindestens Ende 2016 über dem Niveau vor Beginn der schweren Wirtschaftskrise 2007. Gleichzeitig hätten sich die Verhältnisse in vielen der 34 OECD-Mitgliedstaaten verbessert, berichtete die Organisation in einem in Paris vorgelegten Beschäftigungsausblick.

In Deutschland setze sich auf dem Arbeitsmarkt die positive Entwicklung seit 2009 fort. Die Beschäftigung sei mit 74 Prozent auf einem historischen Höchststand, die Erwerbslosenquote mit 4,7 Prozent so niedrig wie seit 25 Jahren nicht mehr. Deutschland habe eine der geringsten Quoten von Jobsuchenden innerhalb der OECD.

(awp/chb)