Japan muss nach Ansicht der OECD «dringend» energische Strukturreformen zur Ankurbelung der Wirtschaft voranbringen. Dies sei unabdingbar, um die Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen und den Lebensstandard im Land zu verbessern, erklärte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einer aktuellen Studie.

Nach 20 Jahren schwachen Wachstums und Deflation mit stetig fallenden Preisen sei der Lebensstandard der Japaner unter den OECD-Durchschnitt gesunken. Die Staatsverschuldung sei auf 226 Prozent der Wirtschaftsleistung Japans gestiegen und ist damit die höchste unter den OECD-Staaten.

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(awp/rvt/chb)