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OECD: Möglichkeiten der Zentralbanken begrenzt

OECD-Chef José Ángel Gurría (li.): Zentralbanken vor dem Leerlauf. Keystone

Die Grenzen seien fast erreicht, sagt OECD-Chef José Ángel Gurría . Die Zentralbanken hätten kaum noch Möglichkeiten, die Konjunktur zu beleben. Es sei höchste Zeit für einen Strukturwandel.

Veröffentlicht am 03.09.2016

Die Zentralbanken weltweit haben nach Ansicht der Industriestaaten-Organisation OECD ihre Möglichkeiten zur Konjunkturbelebung nahezu ausgeschöpft. Die Grenzen seien fast erreicht, sagte OECD-Chef José Ángel Gurría am Samstag.

Sollte es nun keine bahnbrechenden gemeinsamen Initiativen der Regierungen geben, werde das globale Wirtschaftswachstum wahrscheinlich schwach bleiben. so Gurría in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Die ganze Arbeit sei an den Notenbankern hängengeblieben, kritisierte er im Vorfeld des Gipfeltreffens der 20 grössten Industrie- und Schwellenländer (G20) in der chinesischen Stadt Hangzhou.

«Höchste Zeit»

«Jetzt muss sie an die Finanzminister weitergereicht werden, die Wirtschaftsminister, die Handelsminister, die Technologieminister, die Wissenschaftsminister, die Bildungsminister, die Wettbewerbsminister», forderte er. «Jetzt ist es höchste Zeit für einen Strukturwandel.»

(sda/awp/reuters/me)

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