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OECD: Wachstum verliert an Schwung

Das Wirtschaftswachstum schwächte sich zum vierten Mal in Folge ab: Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung verzeichnet in ihren Mitgliedsstaaten für das zweite Quartal ein

Veröffentlicht am 22.08.2011

In den OECD-Staaten hat das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal an Tempo verloren. So habe das Wachstum im OECD-Raum in den Monaten April bis Juni im Vergleich zum Vorquartal 0,2 Prozent betragen, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit.

Zu Beginn des Jahres hatte die OECD noch ein Wachstum für die grossen Industriestaaten von 0,3 Prozent ermittelt. Im zweiten Quartal habe sich damit das Wirtschaftswachstum im Quartalsvergleich das vierte Mal in Folge abgeschwächt.

Die OECD macht für die geringere Steigerung hauptsächlich die deutliche Wachstumsabschwächung in der EU und in der Eurozone verantwortlich.

Deutschland mit höchster Jahresrat

Wie in der vergangenen Woche bereits vom europäischen Statistikamt Eurostat berichtet wurde, legte das Bruttoinlandprodukt (BIP) in den 17 Euro-Ländern im Vergleich zum Vorquartal nur noch um 0,2 Prozent zu.

Auf Jahressicht lag die Wachstumsrate in der OECD im zweiten Quartal den Angaben der Organisation zufolge bei 1,6 Prozent und damit deutlich unter dem Wachstum vom Auftaktquartal von 2,4 Prozent.

Die mit Abstand höchste Jahresrate unter den grossen Industrienationen, die Mitglieder der OECD sind, verzeichnete im zweiten Quartal immer noch Deutschland mit 2,7 Prozent. Die krisengeplagte Wirtschaft Japans schrumpfte hingegen um 0,9 Prozent.

(tno/laf/sda)

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