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Sinkflug
Ölpreise kennen kein Halten mehr

Fracking in Colorado: Die Förder-Methode sorgt in den USA für eine Ölschwemme.   Keystone

Der Preis für ein Fass des schwarzen Goldes sinkt und sinkt. Für die weitere Talfahrt haben Nachrichten aus den USA gesorgt.

Veröffentlicht am 20.08.2015

Hohe Reserven und ein grosses Angebot schicken die Ölpreise weiter auf Talfahrt: Am Handelsplatz New York fiel der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren. Er lag schliesslich bei 40,80 Dollar, nachdem der Preis zeitweilig sogar bei 40,46 Dollar notiert hatte.

Die Nordseesorte Brent schloss in London bei 47,16 Dollar pro Barrel und damit um 1,65 Dollar niedriger als am Vortag.

Zum erneuten Preisrückgang trugen die überraschend hohen Reserven der USA bei, die nach Angaben des US-Energieministeriums in der vergangenen Woche gestiegen waren. Experten rechnen mit einem anhaltend schwachen Ölpreis - vermutlich sogar unter der 40-Dollar-Grenze. Gründe sind die nachlassende Nachfrage aus China und das hohe Angebot aus Erdöl exportierenden Ländern sowie das Atomabkommen des ölreichen Iran mit dem Westen.

(sda/dbe/ama)

 

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