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Bericht
Ölriesen planen Fonds für grüne Energie

Ölraffinerie von Shell: Energiekonzerne planen offenbar einen Investitonsfonds. Keystone

Ihr Produkt ist der Treibstoff für den Klimawandel. Jetzt wollen sich die grossen Ölkonzerne aber offenbar gemeinsam im grossen Stil für klimafreundliche Energien engagieren.

Veröffentlicht am 02.11.2016

Führende Ölkonzerne wie BP und Royal Dutch Shell gründen Insidern zufolge einen gemeinsamen Investitionsfonds zur Förderung erneuerbarer Energien. Die Chefs von sieben Branchengrössen würden ihre Pläne am Freitag in London vorstellen, sagten mit den Vorbereitungen vertraute Personen.

Die Investitionen in zunächst noch unbekannter Höhe sollten unter anderem die Entwicklung von Technologien für sparsamere Automotoren und niedrigere Abgasemissionen unterstützen. Die Ölindustrie steht unter wachsendem Druck, sich im Kampf gegen den Klimawandel zu engagieren. Am Freitag tritt das Pariser Abkommen zur Begrenzung der Erderwärmung in Kraft.

Exxon will nicht mitmachen

An der Initiative beteiligt sind den Informationen zufolge ferner auch der italienische Konzern Eni, Repsol aus Spanien, Statoil aus Norwegen, Total aus Frankreich sowie Saudi Aramco. Nicht dabei sei dagegen unter anderem der US-Konzern Exxon Mobil, obwohl er wie die anderen zu einer Branchengruppe gehört, die sich schon vor zwei Jahren mit Unterstützung der Vereinten Nationen (UN) zu einer Klimaschutz-Initiative zusammengeschlossen hat.

(Reuters/mbü/me)

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