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Österreich und Deutschland liegen vorn

Arbeitslose in Spanien: In der Eurozone bleibt die Quote hoch.   Keystone

In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit niedriger als gedacht. Dennoch bleibt die Quote hoch. In Griechenland und Spanien ist immer noch mehr als jeder Vierte ohne Arbeit.

Veröffentlicht am 31.01.2014

Laut Zahlen des europäischen Statistikamts Eurostat lag die Arbeitslosigkeit im Dezember unverändert bei 12,0 Prozent. Ökonomen hatten mit 12,1 Prozent gerechnet. Diesen Rekordwert hatte Eurostat zunächst für den Vormonat ermittelt. Nachdem die Statistiker noch einmal nachgerechnet hatten, korrigierten sie ihre Schätzung für den November nun allerdings auf 12,0 Prozent nach unten. Grund war wohl vor allem eine drastische Revision der Zahlen aus Spanien.

Griechenland und Spanien mit höchsten Quoten

Die niedrigsten Arbeitslosenquoten unter den Euroländern weisen laut Eurostat Österreich mit 4,9 Prozent und Deutschland mit 5,1 Prozent sowie Luxemburg mit 6,2 Prozent auf. Die höchsten Quoten meldeten Griechenland mit 27,8 Prozent (Oktober 2013) und Spanien mit 25,8 Prozent. Die absolute Zahl der Arbeitslosen im Euroraum schätzt Eurostat für den Dezember auf 19,010 Millionen. Das sind 129'000 weniger als im November. Im Vergleich zum Vorjahr wurde jedoch ein Anstieg um 130'000 verzeichnet.

(awp/dbe/sim)

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