Dank des Osterwochenendes ist der März für den Tourismus ein guter Monat gewesen. Die Anzahl Übernachtungen stieg gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich. Doch insgesamt bleibt der Jahresauftakt schwächer als 2015.

Von Januar bis März zählten die Schweizer Hotels 8,8 Millionen Übernachtungen, wie das Bundesamt für Statistik BFS am Freitag mitteilte. Das sind 0,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Der März hingegen entwickelte sich besser: Die Anzahl der Übernachtungen nahm um 5,7 Prozent auf 3,2 Millionen zu.

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Graubünden an der Spitze

1,5 Millionen dieser Übernachtungen wurden von inländischen Gästen gebucht. Das ist ein Plus von 8,9 Prozent. Die ausländischen Gäste generierten 1,7 Millionen Übernachtungen oder 2,9 Prozent mehr. Grund für die Zunahme ist das Osterwochenende, welches dieses Jahr in den März fiel. Im Vorjahr war Ostern erst im April.

Sechs der vierzehn Schweizer Tourismusregionen profitierten davon. Graubünden verzeichnete mit 76'000 zusätzlichen Übernachtungen das stärkste absolute Wachstum (+13,7 Prozent), gefolgt vom Wallis mit einem Plus von 50'000 Übernachtungen (+12,6 Prozent). Demgegenüber verzeichnete Genf mit einem Minus von 11'000 Übernachtungen (-4,2 Prozent) den deutlichsten absoluten Rückgang.

Weniger Russen und Amerikaner

Nach Herkunftsländern betrachtet generierten Gäste aus dem Vereinigten Königreich mit 9,8 Prozent oder 15'000 Übernachtungen mehr das grösste absolute Wachstum. Rückläufig waren die Übernachtungszahlen aus Russland (-14,5 Prozent) sowie aus Amerika (-3,3 Prozent).

(sda/jfr/me)