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Protektionismus
Pentagon unterstützt Schutzzölle für Stahl und Aluminium

US-Stahlwerk
US-Stahlwerk: Schon lange nicht mehr kompetitiv.Quelle: Keystone

Das US-Verteidigungsministerium spricht sich grundsätzlich für Schutzzölle und Quoten zur Unterstützung der Stahl- und Aluminiumindustrie aus.

Veröffentlicht am 23.02.2018

Nach dem Handelsministerium hat sich auch das US-Verteidigungsministerium grundsätzlich für Schutzzölle und Importquoten zur Unterstützung der heimischen Stahl- und Aluminiumindustrie ausgesprochen.

Allerdings plädierte das Pentagon in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung dafür, aus Rücksicht auf Verbündete spezifische statt einheitlicher Zölle oder Quotenbeschränkungen zu verhängen. Ausserdem sollten Zölle auf Aluminium erst später erwogen werden.

EU droht mit Gegenmassnahmen

Am Freitag hatte Handelsminister Wilbur Ross Präsident Donald Trump mehrere Optionen für Zölle vorgelegt. Eine Option sei es, auf sämtliche Stahlimporte aus allen Ländern weltweit einen Zoll von mindestens 24 Prozent zu erheben und für Aluminiumprodukte 7,7 Prozent.

Alternativ könne man auch spezifische Zölle auf Produkte nur aus bestimmten Ländern wie Russland, China und Venezuela erheben. Oder es würden für alle Länder Quoten beschlossen, die die Einfuhren deutlich drosseln würden. Die EU hat für den Fall von Sanktionen mit Gegenmassnahmen gedroht.

(reuters/gku/bsh)

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