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Pharma und Chemie lassen die Exporte anschwellen

Rheinhafen Basel: «Made in Switzerland» hat sich im April wieder besser verkauft. Keystone

Die Schweizer Exporte sind im April deutlich gestiegen. Für das kräftige Wachstum sorgte vor allem ein Sektor.

Veröffentlicht am 24.05.2016

Schweizer Aussenhandel hat sich im April belebt. Die Exporte stiegen um 11,5 Prozent auf 18,0 Milliarden Franken (real +4,3 Prozent), arbeitstagbereinigt ergab sich allerdings lediglich ein Plus von 6,2 Prozent (real -0,6 Prozent). Die Importe legten derweil um 13,6 Prozent auf 15,5 Milliarden Franken (real +8,3 Prozent) zu, auf arbeitstagsbereinigter Basis waren es +8,2 Prozent beziehungsweise 3,2 Prozent. Die Handelsbilanz schloss somit im Berichtsmonat mit einem Überschuss von 2,5 Milliarden Franken.

Die Entwicklung der Exporte sei im April massgeblich von der chemisch-pharmazeutischen Industrie geprägt gewesen, teilt die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mit. Dagegen seien die Uhrenexporte noch tiefer in den Minusbereich gerutscht. In einer saisonbereinigten Betrachtung stiegen die Exporte um 0,5 Prozent bzw. real um 0,3 Prozent. Die Importe erhöhten sich zum Vormonat um 0,8 Prozent (real -3,1 Prozent).

(awp/mbü/ama)

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