Der weltgrösste Anlagefonds hat im Juli wieder stärker auf US-Staatsanleihen gesetzt, dafür weniger auf Immobilien-Wertpapiere. 39 Prozent der Gelder des Total Return Fonds der amerikanischen Allianz-Tochter Pimco stecken inzwischen in US-Staatsanleihen, ein Prozentpunkt mehr als im Juni, wie der Investor am späten Freitagabend mitteilte.

Viele andere Anleger an der Börse folgen Pimco. Der Fonds des legendären Pimco-Gründers Bill Gross reduzierte dafür sein Engagement in Immobilien-Wertpapieren um einen Punkt auf 35 Prozent aller Investments.

Der Total-Return-Fonds hat ein Volumen von knapp 262 Milliarden Dollar. Seit er im Mai 1987 ins Leben gerufen wurde, kam er auf eine Jahresrendite von gut acht Prozent und stieg damit zum Vorzeige-Produkt in der Branche auf. Zuletzt sorgten die Renditen aber für Enttäuschungen, Mittelabflüsse waren die Folge.

(chb/reuters)