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Trojaner
Polizei warnt vor neuer gefährlicher E-Mail-Welle

Computer: Die Schadsoftware ist unter dem Namen «Retefe» bekannt. Keystone

Kriminelle verschicken derzeit E-Mails mit dem Absender «Polizei» an E-Banking-Nutzer. Die Nachrichten enthalten Schadsoftware.

Veröffentlicht am 21.07.2017

Die Zürcher Kantonspolizei warnt vor gefährlichen E-Mails, die den Absender «Polizei» oder «Kantonspolizei» aufweisen: Es handle sich um eine neue Welle von Nachrichten mit angehängter Schadsoftware.

Die E-Mails gehen gemäss einer Mitteilung vom Freitag gezielt an E-Banking-Nutzer. Die «Polizei» fordert die Empfänger darin auf, das angehängte Dokument zu öffnen. Dieses, so heisst es in einigen Nachrichten, würde wichtige Angaben zu einem begangenen Gesetzesverstoss enthalten. Durch das Anklicken dieser Beilage wird auf dem Computer des Betroffenen aber eine Schadsoftware installiert, die unter dem Namen «Retefe» bekannt ist.

Mails löschen

Vor diesem Bankentrojaner, der in der Schweiz seit längerem bekannt ist und mittlerweile neben dem Windows-Betriebssystem auch jenes von Apple angreifen kann, warnte die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) des Bundes bereits Mitte Juni.

Die Zürcher Kantonspolizei weist in ihrer Mitteilung darauf hin, dass derartige verdächtige Mails gelöscht werden sollten - auch wenn sie den Absender «Polizei» tragen. «Die Polizei schickt wichtige Mitteilungen immer per Post», hält sie fest. Lediglich Alltagskorrespondenz werde per Mail geführt.

So schützen Sie ihre digitalen Daten:

(sda/cfr)
 

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