Finanzexperten schätzen die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft etwas optimistischer ein. Der ZEW-Indikator der Konjunkturerwartungen ist im August gegenüber dem Vormonat um 2,4 Zähler auf 7,2 Punkte gestiegen, wie die Credit Suisse am Mittwoch mitteilte. Möglicherweise stelle sich nun ein leichter Aufwärtstrend ein.

Der Anteil der Analysten, die auf 6-Monats-Sicht mit einer Verschlechterung der Wirtschaftsbedingungen rechnen, stagnierte im August bei 11,9 Prozent. Eine Verbesserung erwarten neu 19,1 Prozent der Befragten (+2,4 Prozent). Der ZEW-Indikator ergibt sich aus dem Saldo der Antworten «Verbessern» und «Verschlechtern» (19,1 minus 11,9 = 7,2).

Bessere Prognose

Die befragten Analysten beurteilten auch die Wirtschaftslage als besser als vor einem Monat. Sie zeigten sich zunehmend zuversichtlich, dass in der Eurokrise das Schlimmste überstanden ist.

Der Saldo zwischen den Analysten, die in den nächsten sechs Monaten mit einer Verbesserung der Wirtschaftslage in der Eurozone rechnen, und jenen, die eine Verschlechterung erwarten, erreichte den höchsten Wert seit Februar 2010.

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Die Mehrheit der befragten Analysten erwartet weiter keine deutliche Veränderung der Inflationsrate und einen weiterhin stabilen Euro-Franken-Wechselkurs. Die Umfrage wurde vom 26. Juli bis 9. August 2013 durchgeführt, 42 Analysten beteiligten sich daran.

(chb/sda)