Purzelnde Preise für Erdöl und Treibstoff haben im September das Preisniveau im Schweizer Grosshandel erneut gedrückt. Insgesamt gaben die Produzenten- und Importpreise gegenüber August um 0,1 Prozent nach.

Importwaren verbilligten sich um 0,2 Prozent. Neben tieferen Preisen für Erdöl und Treibstoffen verbilligten sich im Grosshandel auch Gartenbauprodukte, Oberbekleidung sowie Computer aus dem Ausland, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte. Höhere Preise mussten aber für importiertes Gemüse, Zitrusfrüchte, Erdgas sowie Textilien gezahlt werden.

Teurere Textilien

Der Produzentenpreisindex blieb im September gegenüber dem Vormonat unverändert. Während für Schlachtschweine, Schweinefleisch und Mineralölprodukte aus dem Inland die Preise nachgaben, wurde für Gemüse, Kartoffeln, Rohmilch und Textilien mehr verlangt.

Im Inland abgesetzte Produkte der hiesigen Produzenten verbilligten sich um 0,1 Prozent. Für Exportprodukte verzeichneten das verarbeitende Gewerbe und die Industrie in der Schweiz zwar mit einem Plus von 0,1 Prozent eine leichte Anhebung des Preisniveaus. Die Exportpreise liegen aber immer noch 5,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Für den Inlandabsatz fielen die Preise im gleichen Zeitraum um 4,0 Prozent.

Innert Jahresfrist haben die Produzenten- und Importpreise damit insgesamt um 6,8 Prozent nachgegeben. Während sich die im Inland hergestellten Güter um 4,8 Prozent verbilligten, fielen die Preise von Einfuhrprodukten um 11,2 Prozent.

(sda/dbe/ama)