In Japan sind die Konsumentenpreise im Juli unverändert geblieben. Dies geht aus veröffentlichten Zahlen der Regierung hervor. Die Teuerung in Japan liegt damit weiter deutlich unter dem Ziel der Zentralbank von zwei Prozent.

Volkswirte hatten bei der Teuerung in der Kernrate mit einem Rückgang von 0,2 Prozent gerechnet. Die Kernrate berücksichtigt Ölprodukte, lässt aber die - üblicherweise stark schwankenden - Preise frischer Lebensmittel aussen vor. In Tokio fielen die Verbraucherpreise in der Kernrate im August im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozent.

Weniger Arbeitslose

Die Arbeitslosenrate ging derweil im Juli im Vergleich zum Vormonat auf 3,3 Prozent zurück. Analysten hatten mit 3,4 Prozent gerechnet. Die Ausgaben der Haushalte sanken im Juli auf Jahressicht überraschend um 0,2 Prozent, nachdem Experten ein Wachstum von 1,3 Prozent prognostiziert hatten.

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(sda/chb)