Das Reinvermögen der privaten Haushalte hat im vergangenen Jahr erneut zugenommen. War es 2010 ein Plus von 2,8 Prozent, kamen 2011 4,7 Prozent oder 128 Milliarden Franken auf insgesamt 2'822 Milliarden Franken dazu.

Die Zunahme war auf gestiegene Immobilienpreise zurückzuführen, wie die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Dienstag mitteilte: Der Marktwert der Immobilien im Besitz der privaten Haushalte stieg nämlich um 130 Milliarden auf 1547 Milliarden Franken (+9,2 Prozent).

Die finanziellen Forderungen der privaten Haushalte erhöhten sich derweil um 24 Milliarden auf 1'982 Milliarden Franken (+1,2 Prozent), wobei der Rückgang der Aktienkurse im Inland und im Ausland den Vermögensanstieg dämpfte.

Insgesamt stiegen die Aktiven um 153 Milliarden auf 3'528 Milliarden Franken (+4,5 Prozent). Die finanziellen Verpflichtungen - hauptsächlich Hypothekarkredite - nahmen um 26 Milliarden auf 706 Milliarden Franken zu (+3,8 Prozent). Im Ergebnis stieg den Angaben zufolge das Reinvermögen pro Kopf der Bevölkerung um rund 12'000 auf 354'000 Franken (+3,6 Prozent).

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(tke/aho/sda)