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ICT: Schweizer haben freie Fahrt auf der Datenautobahn

In der Schweiz fliessen Bites und Bytes schnell: Nur zwei Länder sind besser mit Internet und Mobilfunk versorgt. In einem Bereich liegt die Schweiz aber weit hinten.

Die Schweiz ist eines der am besten vernetzten Länder der Welt: Das Telekommunikationsangebot hierzulande schneidet im weltweiten Vergleich ausgezeichnet ab.

Im neuen ICT Development Index gewinnt die Schweiz einen Platz hinzu und landet mit Platz drei erstmals auf einem der Podestplätze –  nur Island und Südkorea sind noch besser mit Internet und Mobilfunk versorgt, wie die Grafik des Datenanbieters Statista zeigt. Länder wie Singapur oder Estland – bekannt für ihre wettbewerbsfähige IT – liegen weit zurück.

Swissom dominiert

Der Index basiert auf 14 verschiedenen Kategorien. Die UNO-Organisation ITU untersucht beispielsweise, wie viel die Bevölkerung fürs Handyabo zahlt, oder wie viele Menschen Zugang zum 3G-Mobilfunk haben.

Die Schweizer IT-Infrastruktur erhält im Bericht zwar gute Noten. Etwas an Glanz verliert die Einschätzung aber wegen der dominanten Position von Swisscom: Der frühere Monopolist hat beim Mobilfunk und im Festnetz einen Marktanteil von über 50 Prozent. Damit gehöre der Schweizer Mobilfunkmarkt zu den am wenigsten umkämpften in ganz Europa, so die UNO-Organisation.

( Mathias Brandt, Statista/mbü)

Handelszeitung.ch präsentiert zusammen mit dem Statistik-Portal Statista jeden Dienstag eine aktuelle Infografik aus den Bereichen Wirtschaft, Technik oder Wissenschaft.

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