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Bonität
Ratingagentur glaubt an neue Blüte in Spanien

Pfirsichbäume in Murcia in dieser Woche: In Spanien bessert sich die Lage.   Keystone

Das krisengeplagte Spanien steht in den Augen der amerikanischen Bonitätswächter wieder besser da. Die Ratingagentur Moody's hob nun ihre Note für das Land an. Die Rede ist von «guten Fortschritten».

Veröffentlicht am 22.02.2014

Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit des krisengeplanten Spanien angehoben. Das Euro-Land mache gute Fortschritte im Kampf gegen die Schuldenkrise und habe wieder besseren Zugang zu den Finanzmärkten, begründeten die Experten die Entscheidung.

Die Agentur beurteilt die Bonität nun mit «Baa2» und damit um eine Stufe höher als zuletzt. Der Ausblick ist positiv, was eine weitere Heraufstufung in Aussicht stellt. Allerdings warnte Moody's auch davor, dass sich das Blatt wieder wenden könnte, sollten die Wirtschaft oder die Reformanstrengungen ins Stocken geraten.

Auch S & P ist positiv gestimmt

Spanien hat eines der grössten Haushaltsdefizite in der Euro-Zone, konnte es in den vergangenen Jahren mit drastischen Einsparungen jedoch fast halbieren. Auch Standard & Poor's äusserte sich zuletzt positiv zu Spanien.

S&P beurteilt die Bonität Spaniens mit «BBB-» und damit eine Stufe über Ramschstatus. Der Ausblick ist stabil. Bei Fitch liegt Spanien ebenso wie nun bei Moody's mit «BBB» zwei Stufen über Ramsch. Der Ausblick ist auch bei Fitch «stabil».

(sda/moh)

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