Russland hat angesichts der westlichen Sanktionen seine Wachstumsprognose für das kommende Jahr halbiert. Statt der bislang erwarteten 2 Prozent werde das Bruttoinlandsprodukt wohl nur um 1 Prozent zulegen, sagte der stellvertretende Wirtschaftsminister Alexej Wedew in Moskau.

Für dieses Jahr werden unverändert 0,5 Prozent vorausgesagt. Russland machen die Strafmassnahmen des Westens zu schaffen, die wegen des russischen Vorgehens auf der Krim und in der Ukraine verhängt wurden. Das Land leidet auch unter einer Kapitalflucht.

Wedew erwartet zudem eine steigende Inflation. Die Konsumentenpreise dürften 2015 um 7,0 bis 7,5 Prozent zulegen. Bislang waren 6 Prozent erwartet worden.

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(sda/dbe/ama)