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Preiszerfall
Russland überschwemmt den Markt mit Öl und Gas

Im Januar hat Russland so viel Öl gefördert wie seit 25 Jahren nicht mehr. Wegen dem niedrigen Ölpreis könnte Russland eine Kooperation mit der Opec in Betracht ziehen.

Veröffentlicht am 02.02.2016

Russland hat im Januar so viel Öl gefördert wie seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion nicht mehr. Nach vorläufigen Zahlen waren es insgesamt 46 Millionen Tonnen oder täglich 10,88 Millionen Barrel (159 Liter), wie das Energieministerium am Dienstag mitteilte.

Dazu kämen fast 62 Milliarden Kubikmeter Erdgas. Russland, das neben Saudi-Arabien weltweit das meiste Öl fördert, hat zuletzt gemischte Signale zu einer möglichen Kooperation mit der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ausgesandt, um den Ölpreis durch eine Drosselung der Fördermenge zu stabilisieren.

Treffen mit venezolanischem Leidensgenossen

Am Montag traf sich der russische Energieminister Alexander Nowak mit seinem venezolanischen Amtskollegen Eulogio Del Pino. Dabei sei es über mögliche Gespräche zwischen Opec-Mitgliedern und Ölförderern ausserhalb der Organisation gegangen, erklärte das Ministerium.

Venezuela steckt derzeit wegen des Ölpreisverfalls in massiven wirtschaftlichen Schwierigkeiten, ein Staatsbankrott droht. Das Opec-Mitglied befindet sich daher auf Werbetour für gemeinsame Förderkürzungen, um den Preis wieder in die Höhe zu treiben.

(reuters/gku)

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