Die asiatischen Aktienmärkte sind trotz überraschend schwacher Konjunkturdaten aus China mit Gewinnen in die Woche gestartet. Der schwächere Yen beflügelte die Stimmung in Japan. Zudem deckten sich viele Investoren vor der anstehenden Auszahlung der Dividenden mit Aktien ein.

Der Nikkei -Index schloss 1,8 Prozent fester bei 14'475 Punkten, der breiter gefasste Topix notierte 1,5 Prozent höher bei 1163 Zählern.

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US-Zinserhöhung im Fokus

Die japanischen Aktien profitierten auch vom schwächeren Yen. Der Dollar legte 0,2 Prozent auf 102,45 Yen zu. Dabei spielt die Aussicht auf eine raschere Zinserhöhung in den USA eine Rolle. Nach der ersten Pressekonferenz der US-Notenbank Fed in der vergangenen Woche wird mit einem derartigen Schritt bereits Anfang 2015 gerechnet.

Auch an den meisten anderen asiatischen Aktienmärkten legten die Kurse zu. Der entsprechende MSCI-Index für die asiatischen Börsen ohne Japan gewann 0,9 Prozent. In China notierte der CSI300 der Börsen Shanghai und Shenzhen gut ein Prozent im Plus. Überraschend schwache Daten der chinesischen Industrie verhinderten dabei weitere Kursgewinne.

(sda/chb/sim)