In Schweden können Besitzer von Elektroautos ihre Fahrzeuge bei Privatleuten im ganzen Land an die Steckdose stecken. Elbnb heisst die am Mittwoch vom französischen Autohersteller Renault vorgestellte Online-Plattform, mit der eine der grössten Hürden für den breiten Erfolg von E-Autos beseitigt werden soll.

Die Preise sollen Steckdosenbesitzer und Nutzer dabei einfach untereinander aushandeln. «Aufladen ist für die Besitzer das grösste Problem», erklärte die Sprecherin von Renault Schweden. Das Land sei wohl das weltweit erste, das eine solche Möglichkeit bietet, fügte sie hinzu. Dabei sei völlig egal, von welchem Hersteller das E-Auto stammt.

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Norwegen ist Vorreiter

2,5 Prozent aller 2015 in Schweden zugelassenen Autos fuhren laut dem Automobilverband Bil elektrisch. Damit habe das Land weltweit an dritter Stelle gelegen, hinter Norwegen (25 Prozent) und den Niederlanden (9,7 Prozent). Auf seiner Website ruft Elbnb Besucher dazu auf, die Regierung mit einer Petition zum Ausbau des E-Tankstellennetzes zu bewegen. Das soll helfen, das bis 2030 angestrebte Öko-Ziel von hundert Prozent erneuerbaren Antriebsmethoden im Verkehr zu erreichen.

(sda/mbü/gku)