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Arbeitsmarkt
Schweiz hat wenig Nichterwerbspersonen

Bauarbeiter: In der Schweiz beteiligen sich nur 16 Prozent nicht am Arbeitsmarkt. Keystone

Als Nichterwerbspersonen gelten Menschen, die weder erwerbstätig noch arbeitslos sind. Die Schweiz hat europaweit einen sehr geringen Anteil dieser Personen - nur ein Land hat weniger.

Veröffentlicht am 06.07.2017

In der Schweiz zählte 2016 ein Sechstel der 15- bis 64-Jährigen zu den Nichterwerbspersonen, war also weder erwerbstätig noch arbeitslos. Europaweit nahmen nur in Island noch weniger Menschen am Erwerbsleben teil.

In der EU lag der Anteil der Nichterwerbspersonen an der Bevölkerung im Erwerbsalter letztes Jahr bei 27 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Studierende, Rentnerinnen und Renter sowie um Hausfrauen und -männer.

Platz zwei

Island verzeichnete 2016 mit knapp 11 Prozent die tiefste Quote von Personen, die sich nicht am Arbeitsmarkt beteiligen. Dahinter rangierte die Schweiz mit 16 Prozent vor den EU-Ländern Schweden (18 Prozent), Dänemark und den Niederlanden (je 20 Prozent).

Innerhalb der EU war der Anteil der Nichterwerbspersonen mit 35 Prozent in Italien am höchsten. Dichtauf folgten Rumänien und Kroatien (je 34 Prozent) vor Belgien und Griechenland (je 32 Prozent). Generell bleiben Frauen etwas häufiger dem Arbeitsmarkt fern. In der Schweiz betrugen die entsprechenden Anteile im vergangenen 21 Prozent bei den Frauen und 12 Prozent bei den Männern.

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(sda/cfr/me)

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