Die USA bleiben mit einem Anteil von 18 Prozent des gesamten Warenverkehrs der wichtigste Handelspartner der Europäischen Union. Auf den Plätzen danach folgten im vergangenen Jahr China und mit Abstand die Schweiz und Russland.

Die USA und die EU tauschten 2015 Waren im Wert von 619 Milliarden Euro untereinander aus, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat mit. Damit stieg der Anteil der USA am EU-Warenverkehr um knapp drei Prozentpunkte gegenüber 2014.

Schweiz verdrängt Russland von Platz 3

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Etwas weniger zulegen konnte China. Trotzdem erreichte der asiatische Riese mit 15 Prozent einen so hohen Anteil wie noch nie am EU-Warenverkehr. Seit 2002 habe sich der Anteil Chinas damit verdoppelt, teilte Eurostat mit.

Die Handelsaktivitäten mit der Schweiz blieben hingegen mit sieben Prozent nahezu unverändert. Allerdings verdrängte die Schweiz damit Russland von Platz drei der wichtigsten Handelspartner. Seit 2013 ist Russlands Anteil am EU-Warenverkehr rückläufig und betrug 2015 sechs Prozent.

Wichtigste gehandelte Warengruppen

Maschinen, Fahrzeuge, «sonstige bearbeitete Waren» und chemische Erzeugnisse stellten 2015 laut Eurostat die wichtigsten Warengruppen im Handel der EU mit der übrigen Welt dar.

Die EU und die USA verhandeln zur Zeit über ein Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP). Es soll der Wirtschaft in den USA und der EU einen Schub geben, indem Zölle und Handelshemmnisse abgebaut werden. Seine Inhalte sind aber umstritten und Kritiker prangern auch die «Geheimverhandlungen» über den Vertragstext an. Verhandlungsführer für die EU ist die EU-Kommission.

(sda/cfr)