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Prognose
Schweiz wächst nach OECD um 1,7 Prozent

Schweiz: Die Geldpolitik der SNB hält die OECD für angemessen. Keystone

Die OECD erwartet für die Schweiz im den beiden nächsten Jahren ein moderates Wachstum. Mitverantwortlich dafür sei eine wieder erstarkende Inlandnachfrage. Die Prognose warnt aber auch vor Gefahren.

Veröffentlicht am 28.11.2016

Gemäss OECD-Prognosen wächst die Schweizer Wirtschaft im nächsten Jahr und im 2018 dank einer sich erholenden Exportbranche moderat mit 1,7 und 1,9 Prozent. Die schwächelnde Weltwirtschaft wirkt hingegen weiterhin bremsend.

Weil sich der Franken seit der starken Aufwertung im Jahr 2015 stabilisiert hat, konnten die Schweizer Exporte – besonders bei den Chemie- und Pharmaprodukten – wieder zulegen. Dies schreibt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem jährlichen «Global Economic Outlook».

Auch Unsicherheiten

Zudem deuten die jüngsten Indikatoren auf eine Erholung der schwachen inländischen Nachfrage hin. Die tiefen Zinsen wirken dabei unterstützend. Die Geldpolitik der Schweizer Nationalbank erachtet die OECD als angemessen.

Die Risiken von lang anhaltenden tiefen Zinsen würden aber steigen, schreibt sie weiter. Die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt müssten deshalb weiterhin überwacht werden. Auch die Umsetzung der Zuwanderungsinitiative berge Unsicherheiten. Die Reformen bei den Unternehmenssteuern sollten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hingegen begünstigen.

(sda/jfr/chb)

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