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Tourismus
Asien sei Dank: Mehrertrag bei Jungfraubahn-Gruppe

Meteorologische Station auf 3500 m.ü.M.: Jungfraubahn mit Mehrertrag.  Keystone

Die Jungfraubahn steigert den Gewinn. Den Wintertouristen ist das Betriebsergebnis aber nicht zu verdanken. Ihre Nachfrage schwächelte. Dafür blühte der Ausflugsverkehr.

Veröffentlicht am 09.09.2014

Die Jungfraubahn-Gruppe hat in der ersten Jahreshälfte 2014 den Gewinn um 5,6 Prozent auf 11,7 Mio. Fr. gesteigert. Während die Wintersportnachfrage schwächelte, blühte der Ausflugsverkehr.

Der Betriebsertrag der Jungfraubahn-Gruppe erhöhte sich gegenüber dem Vorjahressemester um 2,7 Prozent auf 79,5 Mio. Franken, wobei der Ausflugsverkehr die schwächelnde Nachfrage bei der Ski Region mehr als ausgleichen konnte. Der operative Gewinn verharrte jedoch auf 14,9 Mio. Franken.

Das Jungfraujoch als umsatzstärkstes Ausflugsziel der Gruppe verzeichnete eine wachsende Nachfrage insbesondere aus Asien. Die Verkehrserträge stiegen hier um 5,3 Prozent auf rund 40 Mio. Franken. Insgesamt reisten 354'900 Gäste auf das Jungfraujoch. Einen Ertrags-Zuwachs von 14,1 Prozent auf 3,5 Mio. Fr. erreichten zudem die anderen Bergbahnen (Segment Erlebnisberge).

Weniger Wintersportler trotz gutem Schnee

Im Wintersport dagegen musste die Jungfrau Ski Region, an der die Jungfraubahn-Gruppe einen Umsatzanteil von über 60 Prozent hält, trotz guter Pistenverhältnisse einen Besucherrückgang um 5,2 Prozent verzeichnen. Die Erlöse aus dem Wintersportgeschäft fielen mit 17,7 Mio. Fr. um 4,0 Prozent geringer aus als noch im Vorjahressemester.

Eine Prognose für das Gesamtjahr wurde nicht abgegeben. Die Frequenzen auf dem Jungfraujoch erreichten im Juli und August mit insgesamt 264'000 Personen die Besucherzahl aus dem Jubiläumsjahr 2012. Gegenüber dem Vorjahr ist dies allerdings ein Rückgang um 6,4 Prozent.

(sda/ise/ama)

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