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Aussenhandel: Alles mässig ausser Uhren

Die Nachfrage nach Schweizer Uhren kommt zu einem grossen teil aus Asien. (Bild: Keystone)

Der Abwärtstrend des Schweizer AussenhandelS ist im August 2011 deutlicher geworden. Die Exporte gingen stark zurück. Der Saldo aus Aus- und Einfuhren rutschte unter die Milliardenmarke.

Veröffentlicht am 20.09.2011

Der Schweizer Aussenhandel schwächelt. Vor allem bei den Exporten sieht es alles andere als gut aus: Um 7 Prozent gingen die Ausfuhren im August im Vergleich zum Vormonat zurück. 

Der Abwärtstrend der Vormonate habe sich im August 2011 sichtbar akzentuiert, heisst es in einer Mitteilung der Eidgenössischen Zollverwaltung. Die Einfuhren verzeichneten im Vergleich zum Juli zwar ein Plus, mit 0,9 Prozent fiel das allerdings relativ mager aus. 

Der Überschuss der Ausfuhren betrug nach 2,8 Milliarden im Juli nun noch 808 Millionen. Aber: Nach acht Monaten kumulierte sich der Handelsbilanz-Überschuss bereits auf 15,1 Milliarden Franken, damit fiel dieser um einen Sechstel höher als in der entsprechenden Vorjahresperiode.

Uhrenindustrie tickt anders

Fast in allen bedeutenden Exportbranchen kam es zu stagnierenden Umsätzen, was bei gleichzeitig rückläufigen Preisen zu Problemen führt. Anders tickt die Uhrenindustrie. Die Exporte nahmen deutlich zu - vor allem auch dank einer gestiegenen Nachfrage aus Asien und den USA. 

Sehen Sie oben in unserer Bildgalerie, in welchen Ländern die Schweizer Uhrenindustrie die grössten Umsätze macht.

(laf/tno/awp)

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