Der Schweizer Aussenhandel ist im ersten Quartal 2011 auf seinem Wachstumskurs geblieben. Die Exporte nahmen um 4,6 Prozent auf 66 Milliarden Franken (real +11,3 Prozent) zu und die Importe wuchsen um 6,2 Prozent auf 59,2 Milliarden Franken (real +7,8 Prozent).

Die Exportzahlen profitierten vor allem von einer starken Uhrenindustrie. Sie steigerte ihre Ausfuhren um ein Fünftel. Überdurchschnittlich zulegen konnten auch die Maschinen- und Elektroindustrie sowie die Metallindustrie mit jeweils +12 Prozent, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Donnerstag mitteilte.

Die Handelsbilanz verzeichnete einen Überschuss von 6,8 Milliarden Franken. Er lag nur 8 Prozent unter jenem des Vorjahres. Die Preise der Ausfuhrgüter reduzierten sich um 6,2 Prozent, jene der Importwaren um 1,4 Prozent.

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(cms/laf/sda)