Die durch die Verteidigung des Franken-Höchstkurses zum Euro aufgeblähte Bilanzsumme der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ist im April zum ersten Mal seit gut einem halben Jahr zurückgegangen.

Die Bilanz schrumpfte um knapp sieben Milliarden auf 504,9 Milliarden Franken, wie der SNB-Veröffentlichung zu entnehmen war. Das war hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass mit dem rückläufigen Goldpreis der Wert des Edelmetalls bei der SNB um knapp fünf Milliarden auf 45,7 Milliarden Franken abnahm. 

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Die in der Bilanz ausgewiesenen Devisenanlagen gingen um gut eine Milliarde auf 444,3 Milliarden Franken zurück. Bei den Fremdwährungsreserven blieben die Wertschriften mit 364 Milliarden Franken gegenüber dem Vormonat praktisch konstant, sie lagen aber um mehr als 20 Milliarden Franken über dem Bestand zum Jahresanfang. Parallel dazu nahmen die Guthaben bei anderen Zentralbanken, EZB, BIZ und IWF ab. Diese Guthaben, die im Januar noch bei gut 87 Milliarden Franken lagen, betrugen Ende April knapp 72 Milliarden Franken.

(muv/reuters)