Die Schweizer Wirtschaft ist im vierten Quartal des vergangenen Jahres um 0,2 Prozent gewachsen. Positiv ausgewirkt haben sich insbesondere der Konsum der privaten Haushalte und der öffentlichen Hand.

Ein Wachstumsimpuls, wenn auch ein geringer, sei auch von den Investitionen in Produktionsanlagen ausgegangen, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mit.

Negativ war die Entwicklung dagegen im Aussenhandel. Von der Produktionsseite her betrachtet stieg die Wertschöpfung in mehreren Dienstleistungssektoren, derweil in der Industrie ein Rückgang verzeichnet wurde.

Im Vergleich zum Schlussquartal des Jahres 2011 ist das Bruttoinlandprodukt (BIP) von Oktober bis Dezember um 1,4 Prozent gestiegen.

Die Schweiz ist damit trotz der schweren Krise in der EU an einer Rezession vorbeigeschrammt. Einzig im zweiten Quartal 2012 hat sie gegenüber dem Vorquartal einen BIP-Rückgang verzeichnet.

Für das ganze vergangene Jahr resultiert gemäss einer ersten Schätzung des Seco ein reales BIP-Wachstum von 1 Prozent. Die Entwicklung der Preise nicht herausgerechnet betrug das Wachstum demnach 1,1 Prozent.

(tno/chb/aho/sda)

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