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Konjunktur

Blocher geht doch nicht vor Bundesgericht

Die Zürcher Staatsanwaltschaft kann das Strafverfahren gegen Blocher nun weiterführen. (Bild: Keystone)

SVP-Nationalrat Christoph Blocher verzichtet nun doch auf den Gang vors Bundesgericht. Im Juni kündigte er noch an, den Ausstand von Oberstaatsanwalt Andreas Brunner wegen Befangenheit zu verlangen.

Veröffentlicht am 12.07.2012

Vor einem Monat kündigte Christoph Blocher an, vor Bundesgericht den Ausstand des Zürcher Oberstaatsanwaltes Andreas Brunner wegen Befangenheit zu verlangen. Darauf verzichtet er jetzt jedoch. Gründe für den Rückzieher will sein Anwalt keine angeben.

Rechtsanwalt Walter Hagger bestätigte am Donnerstag eine Meldung von Radio1, gemäss der Blocher auf den Weiterzug an die höchste Instanz verzichtet. Das Zürcher Obergericht hatte Blochers Ausstandsbegehren gegen den Oberstaatsanwalt im Juni abgelehnt.

Grund für die Beschwerde war, dass Brunner in einer Fernsehsendung erklärte, dass man bei der Hausdurchsuchung in Blochers Haus «potenziell relevantes Beweismaterial» beschlagnahmt habe. Mit Verzicht auf den Weiterzug kann die Zürcher Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen den SVP-Nationalrat nun weiterführen.

(rcv/muv/sda)

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