1. Home
  2. Konjunktur
  3. Bücher werden in der Westschweiz billiger

Lesestoff
Bücher werden in der Westschweiz billiger

Buchhandel: Einkaufen hier wird günstiger. Keystone

Aufgrund des starken Frankens senken die Buchhändler in der Romandie die Preise. Das gilt allerdings nur für Neuerscheinungen.

Veröffentlicht am 26.02.2015

Die Leserinnen und Leser in der Romandie können sich auf eine Senkung der Buchpreise von 6 bis 10 Prozent freuen. Die Buchhändler reagieren mit der Preissenkung auf die Aufhebung des Mindestkurses durch die Nationalbank und den dadurch starken Franken.

Die Akteure der Westschweizer Buchbranche haben sich auf eine Senkung der Preise verständigt. Der Direktor des Buchimporteurs «Office du livre» in Freiburg bestätigte der Nachrichtenangentur SDA einen entsprechenden Bericht der Zeitung «La Liberté».

Bisheriges Sortiment unverändert teuer

Es sei notwendig, den Lesern ein positives Signal zu geben, sagte Pascal Vandenberghe, Generaldirektor der Buchhandlung Payot. Schon vor der Aufhebung des Mindestkurses hätten sich die Schweizer Leser darüber beklagt, dass die Preise höher als in Frankreich seien.

Nach Verhandlungen hätten Importeure wie Interforum, Gallimard Suisse und Flammarion Suisse Konzessionen gemacht. Die Importeure werden nun den Wechselkurs gegenüber Schweizer Partnern nochmals überdenken. Die Preissenkungen gelten nur für neue Bücher. Die Konditionen für das bisherige Sortiment werden beibehalten.

(sda/tno/ama)

Anzeige