Der Bundeshaushalt schliesst das Jahr 2011 mit einem ordentlichen Überschuss von 1,9 Milliarden Franken ab. Budgetiert war ein Defizit von 600 Millionen Franken. Das gute Ergebnis wird von ausserordentlichen Ausgaben jedoch gleich wieder weggefressen.

Unter anderem gibt der Bund für den Sanierungsbeitrag an die Pensionskasse der SBB und eine erneute Einlage in den Infrastrukturfonds 2 Milliarden Franken aus. Unter dem Strich bleiben rund 200 Millionen Franken, wie die Finanzverwaltung mitteilte.

Das ordentliche Finanzierungsergebnis von 1,9 Milliarden Franken war durch Mehreinnahmen von 1,8 Milliarden Franken vor allem aus der Verrechnungssteuer zustandegekommen. Ausserdem wurden 700 Millionen Franken, die im Budget eingestellt waren, nicht ausgegeben.

Der Bundesrat hat dieses Rechnungsergebnis zur Kenntnis genommen und zudem die Weisungen zum Voranschlag 2013 und Finanzplan 2014 bis 2016 verabschiedet.

(vst/sda)